chili apricose
 
 

Hot Apricot
Achtung heiss! Die perfekte Kombination aus weicher Süsse und dem scharfen Kick....


Rezept
 
  • 500g Aprikose
  • 4 Esslöffel Honig
  • 2-3 Scheibchen einer Chili-Schote
  • 400 ml Kefir oder Dickmilch
 
Die Aprikosen halbieren und entkernen, versuchen Sie, reife und süsse Früchte zu bekommen. Mit dem Honig und den zerkleinerten Chili-Scheibchen in den Smoothie-Mixer geben und pürieren. Zuletzt die Dickmilch zufügen und nochmals kurz mixen. 


Chili - Hot and Healthy

Als würzige Geschmacksnote in unserer Ernährung feuert Chili nicht nur die Fettverbrennung an, die kleine Schote kann noch viel mehr

Von Indien bis Mexiko schwört man auf den Schärfe-Kick von Chili. Aber auch wir Europäer sollten viel öfter zu Chili greifen, wie diverse Studien zu den antioxidativen, entzündungshemmenden, schmerzlindernden, immunstärkenden und appetitzügelnden Eigenschaften des Chili-Scharfmachers Capsaicin zeigen. In Sachen Herzgesundheit und Krebsheilung könnte Chili noch viel Gutes beschreiten!

Chili bekämpft Krebszellen

Dass Darmkrebs in Ländern mit hohem Chili-Konsum kaum auftritt, ist hinlänglich bekannt. Zahlreiche Zellkulturstudien und Untersuchungen an Mäusen zeigen, dass Chili den Krebszellen so richtig einheizt: In der Gegenwart von Capsaicin begehen sie freiwillig Selbstmord (Apoptose), wachsen langsamer oder sterben an Energiemangel. Viele Mechanismen, wie der scharfe Wirkstoff das macht, wurden inzwischen aufgeschlüsselt und natürlich ist die Hoffnung, Capsaicin irgendwann gezielt bei der Tumortherapie einsetzen zu können. Und als leckere Krebs-Prävention sollten Sie Chili regelmässig in Ihrer Küche einsetzen.

Chili kurbelt die Durchblutung an

Capsaicin setzt im Blut Stickoxid (NO) frei, ein Signal für die Blutgefässe, sich zu erweitern. Damit steigt die Durchblutung von Herz und Geweben, der Blutdruck sinkt und die Sauerstoffversorgung steigt. Ob dies der Grund ist, weshalb die Sterberate von Chili-Essern geringer ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Dass eine bessere Durchblutung sicher kein Schaden ist, sagt uns aber schon der gesunde Menschenverstand.

Chili: Scharf gegen Schmerz

Hatten Sie schon einmal eine Gelenkentzündung? Falls Sie da eine schmerzlindernde Creme verwendet haben, enthielt sie mit grosser Wahrscheinlichkeit Capsaicin. Der Wirkstoff wird gut über die Haut aufgenommen und entfaltet bereits dort seine schmerzlindernde Wirkung. Was anfangs ziemlich brennen kann, hilft in der Regel nach kurzer Zeit richtig gut: 80% der Patienten in einer Studie mit Capsaicin-Gel konnten eine Schmerzreduktion nach zweiwöchiger Anwendung berichten.

Chili verbrennt Fett

Dass Chili tatsächlich den Appetit zügeln kann, zeigten Wissenschaftler der Purdue University 2011: Chili-Fans verbrauchten mehr Kalorien und hatten weniger Hunger auf Fettes und Süsses. Spannend: Je mehr es im Mund brennt, desto ausgeprägter der Effekt. Deshalb funktionieren Chili-Kapseln auch nicht wirklich gut und überhaupt: Das Feuerwerk im Mund ist ja auch ein Teil vom Spass.

Übrigens: Wer Angst um seine Magenschleimhaut hat, muss auf Chili nicht verzichten. Die scharfe Schote regt die Schleimbildung im Magen an und schützt damit Oberfläche vor Entzündungen.

Quellen:

https://www.purdue.edu/newsroom/research/2011/110425MattesPepper.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5748815/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/chili.html#toc-chili-scharf-macht-schlank