sweet rosemary
 
 
 
Sweet Rosemary
Ein echter Winter-Smoothie mit Birnen, Orangen und Rosmarin...ungewöhnlich würzig und fein!


Rezept
  • 2 mittelgrosse weiche Birnen
  • 3 Orangen
  • 2 Stiele Rosmarin oder 1 Teelöffel getrockneter Rosmarin
Die Rosmarinblätter vom Stiel abtrennen und im Mixer zerkleinern, Birnenschnitze und halbierte Orangen dazugeben und mixen. Bei Bedarf etwas Orangensaft dazugeben und bei Bedarf mit Honig abschmecken.

Rosmarin
 
Auch wenn das aromatische Kraut heute auf der ganzen Welt bekannt und eingesetzt wird, stammt Rosmarin ursprünglich von den Küsten des Mittelmeeres.
Sein Name ist poetisch: ros marinus, bedeutet „Tau des Meeres“, vom Tau, der sich nachts in den Blüten sammelt. Lange bevor Rosmarin als Gewürz in den verschiedensten Küchen der Erde eingesetzt wurde, waren seine heilenden Eigenschaften im Mittelmeerraum gut bekannt.
 
Der Pseudo-Apuleius, ein uraltes und bis ins Mittelalter in der Schulmedizin verbreitetes illustriertes Kräuterhandbuch, gibt für Rosmarin folgende Anweisungen:
  • Gegen Zahnschmerzen. Den Saft aus der Wurzel auf die schmerzenden Zähne einwirken lassen.
  • Gegen Ermattung (ad languentes). Das Kraut mit Öl zerstoßen äußerlich einreiben.
  • Gegen juckenden Grind (prurigo). Den aus dem zerstoßenen Kraut gewonnenen Saft mit altem Wein und heißem Wasser drei Tage lang trinken.
  • Gegen Schmerzen der Leber und der Eingeweide. Ein Bund Rosmarinkraut in Wasser einlegen, dazu ein wenig Amomum oder Spica nardi, zwei Datteln und einen kleinen Kelch Weinraute kochen lassen und die Flüssigkeiten zu trinken geben.
  • Gegen Husten. Rosmarinkraut mit Pfeffer und Honig zu Pastillen verreiben. Am Morgen und am Abend eine Pastille eingeben. Sänftigt den Husten.
  • Gegen innerliche Schmerzen. Rosmarinkraut, grün oder getrocknet wie oben zu geben.
  • Gegen weiße Flecken in den Augen. Die Asche vom Rosmarinkraut mit attischem Honig einreiben.
  • Zur Behandlung frischer Wunden. Zerstoßenes Rosmarinkraut mit Fett auflegen. Wirkt sehr gut.
  • Gegen Dreitagefieber. Das zerstoßene Rosmarinkraut in heißem Wasser beim Anfall einnehmen.[15][16]
Rosmarin ist reich an ätherischen Ölen (darunter Polyphenole, Terpene, Campher,), Flavonoide, Bitterstoffe, Saponine und Gerbstoffe, vor allem Rosmarinsäure. Aus dieser Fülle an spannenden Substanzen möchte ich nur auf zwei Stoffe näher eingehen, die Rosmarinsäure und die Diterpene.
Rosmarintee vertreibt Pilze und schlechte Stimmung
Als Tee regt Rosmarin den Kreislauf an, hellt spannenderweise aber auch depressive Verstimmungen auf. Eine Mausstudie zeigte, dass täglicher Genuss von Rosmarintee nach einem Monat die gleiche Wirkung hatte wie das chemische Antidepressivum Fluoxetin. Aber Achtung: Zu hohe Dosen können Rauschzustände und Krämpfe auslösen.[1] Tagesdosen von 6 g Blätter für Teeaufgüsse, 20 Tropfen ätherisches Öl und 50 g für Bäder sollten nicht überschritten werden; Schwangeren wird generell von der Einnahme abgeraten.[19]
Rosmarinöl hat eine stark antiseptische Wirkung (desinfizierende) die das 5,4-fache von Karbolsäure (Phenol) beträgt. Damit wirkt Rosmarin nicht nur gegen Pilzerkrankungen, es wird sogar in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsstoff (E239) eingesetzt.
Äußerlich wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird daher zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma (beispielsweise als Rosmarinspiritus) gebraucht.[20][21] Neben Rosmarinspiritus kann auch die Salbe gegen Rheuma und Migräne eingesetzt werden. Als Bademittel wirkt der Aufguss desinfizierend und fördert den Heilungsprozess von infizierten, schlecht heilenden Wunden.[1]
Rosmarinsäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff, mit dem sich die Pflanze selbst vor Pilzen, Bakterien, aber auch vor Fressfeinden schützt.
Reine Rosmarinsäure wirkt stark entzündungshemmend und reduziert freie Radikale (Reduktion der Prostaglandinsynthese,[8] , Da es leicht über die Haut aufgenommen wird, sind Salben, die Rosmarinsäure enthalten, sind daher auch bei Sportverletzungen, bei Gicht oder auch Rheuma gut wirksam.
Diterpene im Rosmarin – Superfood gegen Alzheimer Demenz?
Alzheimer ist heute eines der grössten globalen Gesundheitsrisiken: Sind es aktuell schon 36 Millionen Menschen mit dieser Demenzerkrankung, schätzt man ihre Zahl in 30 Jahren bereits auf 115 Millionen, deutlich mehr als die Gesamtbevölkerung der Schweiz und Deutschlands zusammengenommen!
Man geht heute davon aus, dass die bei Alzheimer in bestimmten Gehirnregionen gefundenen Eiweiss-Ablagerungen (beta-Amyloide) Ursache des zunehmenden geistigen Rückschrittes sind. Diese Eiweisse verhindern eine ungestörte Übertragung von Nervenimpulsen. Im Laufe der Zeit sterben dann Nervenzellen vor allem in den Regionen des Gehirns ab, die an der Entwicklung von Gedächtnis, Sprache und Denkfähigkeit beteiligt sind. Ein weiteres Merkmal der Alzheimer Erkrankung ist eine verminderte Produktion sogenannter Neutrotransmitter, Signalstoffe, die bei der Reizweiterleitung eine wesentliche Rolle spielen. Vor allem Glutamat und Acetylcholin sind bei Alzheimer messbar vermindert.
 
Warum dies geschieht, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Unklar ist auch, ob die beta-Amyloid Ablagerungen Ursache oder Folges des Zelltodes sind.
 
Die ausgezeichnet belegten anti-inflammatorischen Eigenschaften von Rosmarin liessen sich auch in Nervenzellen bestätigen. Hier kommt den Polyphenolischen Diterpenen eine entscheidende Rolle zu: Sie verbessern die Gedächtnisleistung, indem sie den Abbau von Acetylcholin verhindern. So stehen den Neuronen mehr Signalstoffe zur Verfügung, die Denken, Konzentration und Lernen erst möglich machen. Kommen dann erst noch die anti-oxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Rosmarinpflanze hinzu, wird die Schutzwirkung für das Gehirn wirklich wertvoll.
Spannend in diesem Zusammenhang ist, dass bereits 25 Minuten nach Aufnahme von Rosmarin viele der wichtigen Inhaltsstoffe im Körper, aber auch im Gehirn gefunden werden können. Kein Wunder, macht diese ausgezeichnete Bio-Verfügbarkeit Rosmarinkraut zu einem ausserordentlich interessanten Forschungsziel der Zukunft.
 
 
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