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GO GRAPES!
Überraschend: Wie Weintrauben Spinat und Vanille verbinden...
Ein Power-Smoothie der Extraklasse - aber bitte mit Kernen!
 
 
Weintrauben

OPC (Oligomere Proantho-cyanidine)

Wer kernlose Weintrauben kauft, bringt sich selbst um eine der besten Zutaten, die die Natur uns bietet: In den unscheinbaren Kernchen verbirgt sich nämlich Grosses, die sogenannten Oligomere Proanthocyanidine oder kurz OPC. 
OPC gehören zur Gruppe der Polyphenolen, den immer mehr erforschten sekundären Pflanzenstoffen, die für Gesundheit und Wachstum zuständig sind und das "Immunsystem" der Pflanze bilden. 
Reichlich vorhanden in Weintraubenkernen, aber auch in den papierdünnen, rötlichen Häutchen von Erdnüssen, stellen OPC eine Gruppe perfekter Schutzsysteme dar, die sich untereinander ergänzen. Zu den Aufgaben der Oligomeren Proanthocyanidinen gehört der Schutz vor zuviel Sonnenstrahlen, das Überleben unter ungünstigen klimatischen Bedingungen und das Fernhalten von Parasiten. 
Soweit so gut, werden Sie nun denken, prima für die Pflanzen, aber was können Traubenkerne für uns tun?
Kurz gesagt: OPC aus Traubenkernen ist Superfood pur! Das Kernenmehl gehört zu den stärksten bekannten Anti-Oxidantien (20 mal stärker als Vitamin C!) und arbeitet nicht nur im Alleingang für unsere Gesundheit, sondern katalysiert und verstärkt die positiven Wirkungen der Vitamine A, C und E.
OPC (Oligomere Proanthocyanidine) als "natürliches Facelifting" von Innen
OPC für junge Haut: Freie Radikale - von aussen durch UV-Strahlen, von innen durch den Stoffwechsel in den Zellen - sind die grössten Feinde unseres Bindegewebes. Kollagen und Elastinfasern, die die Haut glatt und gleichzeitig elastisch halten, werden durch freie Radikale in kleine, unbrauchbare Stücke gehackt oder verlieren wie überdehnte Gummis ihre Form, die Haut wird schlaff und faltig. Auch die Blutversorgung und die Fähigkeit, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern, hängt von intakten Bindegewebs-Fasern ab, fehlen Wasser und Nährstoffe, verliert die Haut weiter an Jugendlichkeit. Wer über längere Zeit genügend OPC aufnimmt, wird die straffende und verjüngende Wirkung an seiner Haut bemerken.
 
OPC für schönes Haar: Bereits vor fast 20 Jahren entdeckten japanische Forscher die Haarwachstums-fördernde Wirkung von OPC.  OPC wirkt sich bei vielen Menschen (und übrigens auch bei Tieren, insbesondere Hunden) ausserordentlich positiv auf Haarwachstum und Haaroptik aus, da es die Zahl der Haarfollikel in der Anagenphase (Wachstumsphase)
 
OPC hemmt Krebszellen: Neben antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften wurde durch OPC auch eine dosisabhängige Wachstumshemmung von Dickdarmkrebszellen beobachtet. Entsprechend positive Ergebnisse beim Prostata-Carcinom konnten in Studien mit Mäusen erzielt werden, bei denen das Tumorwachstum um bis zu 73% zurückging.
 
OPC sind möglicherweise Katalysatoren, die die positiven Wirkungen von Vitamin A, C und E verstärken können. Eine Expertengruppe der Mount Sinai School of Medicine, New York, fand in Tierversuchen heraus, dass Polyphenole in Traubenkernextrakt die Plaquebildung als Vorstufe für Alzheimer und somit die typischen Gedächtnisausfälle verhindern oder wenigstens hinauszögern könnten.[3] Die Wirkung von OPC scheint durch die Anwesenheit anderer Substanzen im Sinne eines Synergismus günstig beeinflussbar zu sein. Zu diesen Substanzen gehören Ascorbinsäure, sowie Taxifolin, Rutin, Hesperidin und Quercetin wie auch weitere Bioflavonoide. 
 
Oligomere Proanthocyanidine hemmen in vitro das Wachstum von Dickdarmkrebs-Zellen 
OPC bei Venenleiden: Venenschwäche und Krampfadern sind in unserer Gesellschaft - besonders bei Frauen -  ein weit verbreitetes Problem. OPC scheinen hier auf verschiedenen Ebenen zu wirken: Sie erhalten die Beweglichkeit der Blutgefässe durch den Schutz der Elastin- und Kollagenfasern, sie verbessern die Fliesseigenschaften der Blutplättchen und reduzieren Entzündungsprozesse, indem sie freie Radikale abfangen.
 
Weitere Zutaten: 
Spinat 
Banane 
Yoghurt 
Vanille

 

Quellen: 
Y. J. Kim u. a.: Anticancer effects of oligomeric proanthocyanidins on human colorectal cancer cell line, SNU-C4. In: World J. Gastroenterol. 11(30), 2005, S. 4674–4678.