Curcuma
Die Zauberknolle

In der indischen Küche galt Curcuma (Gelbwurz) als heilige Knolle. Viele der ihr zugeschriebenen Heilkräfte lassen sich heute wissenschaftlich bestätigen. Curcumin, der aktive Wirkstoff in Curcuma,  ist einer der am besten erforschten Pflanzenextrakte weltweit. In den letzten Jahren ist die Forschung über Curcumin buchstäblich explodiert und momentan sind mehr als 2000 wissenschaftliche Publikationen erschienen: Ihre antientzündlichen Eigenschaften beruhen auf den selben Prozessen, wie die Wirkung von Ibuprofen und können bei Arthrose schmerzlindern wirken. Ein Blick auf die Tumorstatistiken in Indien und Europa zeigt: 

Dickdarmkrebs ist in Ländern mit Curcuma-Küche nahezu nicht existent. 

Wichtig: Piperin im Schwarzpfeffer ist für die Aufnahme von Curcumin unentbehrlich, nehmen Sie eine Prise Pfeffer zu frischem Curcuma oder unsere redwoods yellow activate, die zusätzlich Epigallocatechinat (ECGC) aus Grüntee enthalten und stresslindernd wirken.

Curcumin ist einer der am besten erforschten Pflanzenextrakte weltweit. In den letzten Jahren ist die Forschung über Curcumin buchstäblich explodiert und momentan sind mehr als 2000 wissenschaftliche Publikationen erschienen:
antioxidativ

  

entzündungshemmend (anti-endzündlich)

  Moduliert die gesamte Kette von entzündungsfördernden Moleküle die in den komplexen Vorgang der Entzündung eingreifen, einschließlich Cytokine Chemokine, Adhäsionsmoleküle, Wachstumsfaktoren und Transkriptionsfaktoren wie NF-kB und AP-1, und eine Vielzahl von Kinasen, insbesondere beteiligten der MAP-Kinasen p38 und JNK.

  Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-2, Lipoxygenase und NO- Synthase (Menon 2007 )

krebshemmend

  Hemmung des Transkriptionsfaktor NF-?B und damit Reduktion der Synthese der proinflammatorischen Zytokine CXCL-1 und CXCL-2 was zu einer Blockade einer Reihe von prometastatischen Faktoren führt (Naik 2011)

  Hemmung der Metastasenbildung bei fortgeschrittenem Brust- und Prostatakrebs ( Killian 2012 

  Curcumin kann auch Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen ( Vruz-Corres2006Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60% zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50% ( Vruz-Corres 2006 ).

schmerzlindernd

  Es reduziert Schmerzen zum Beispiel bei Patienten mit Knie-Arthrose ( Madhu 2012 )

knochenerhaltend

  Es wirkt knochenerhaltend und reduziert den Knochenabbau. Es senkt die Konzentration des RANK-Liganden (Rezeptor Aktivator des NF-?B Ligand) im Knochenmark und hemmt damit die Aktivierung von Osteoklasten, welche Knochensubstanz abbauen (Oh 2008 )

neuroprotektiv

  Curcumin fördert auch die Neurogenese und wirkt neuroprotektivKim 2014

  Curcumin könnte daher bei Alzheimer auch für die Behandlung anderer neurodegenerativer Erkrankungen wie die Parkinson-Krankheit interessant sein  (Lee 2014)

  möglicher positiver Nutzen auch bei diabetischen Neuropathien( Kulkarni 2014 )

blutfettsenkend, fettstoffwechselfördernd

  Curcumin senkt erhöhte Blutfettwerte und führt zu einem Rückgang der damit einher gehenden Ansiedlung atherosklerotischer Plaques im Gefäßsystem (Hasan 2014

  Verbesserung des Fettstoffwechsels im Leberparenchym ( Öner-Iyido?an 2014 )

  Curcumin könnte auch eine Gewichtsreduktion bei Adipositas unterstützen (Bradford 2014)

gefäßschützend, durchblutungsfördernd

  Curcumin wirkt sich ähnlich stark positiv auf die Blutgefäße aus, wie sportliche Betätigung ( Akazawa 2012). Dabei ist eine Curcumin Einnahme in Kombination zu körperlicher Betätigung wirksamer und effektiver als eine Curcumin Einnahme oder Aerobic-Training allein (Sugarawa 2012).

immunstimulierend ( Jagetia 2007 )

Quellen:

 
  • Krebs                                                      (Chen 2006[27], Bhattacharyya 2007[28])
  • Immunschwäche                                  (Jegatia 2007)[29]
  • es ist ein starkes Antioxidans, das Sauerstoff-und Stickstoff-Radikale effektiv abfangen kann.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen            (DiSilvestro 2012)
  • Alzheimer                                               (Ringman 2005)
  • Diabetes                                                  (Chuengsamarn 2012)
  • Arthritis                                                    (Chandran 2012)
  • Morbus Crohn                                        (Ali 2012)
  • Depressionen                                        (Witkin 2014, Choudhary 2014)
  • Sport                                                       (Akazawa 2012, Sugarawa 2012)
  • Postmenopausale Frauen                    (Akazawa 2012, Sugarawa 2012)
  • Übergewicht                                           (Bradford 2014, Leray 2011